Mittwoch, 9. Januar 2013

kurz notiert...

...die besten Falafel, die ich je gegessen habe, gibt's bei Beiti, einem feinen, kleinen Restaurant, in dem libanesische Gerichte serviert werden.
Das Angebot ist zwar sehr überschaubar, dafür sind die Mezze grandios und vor allem reichhaltig - an die zwanzig kleine Gerichte wurden als Appetizer serviert.



http://www.beiti-hamburg.de/

Dienstag, 4. Dezember 2012

Fernweh...

Eine spontane Reiseentscheidung führte uns - mich und meinen Bruder - nach Barcelona.

Zwei Tage lang streiften wir durch die verwinkelten Gassen des Barri Gòtic, besuchten die Kathedrale und die Sagrada Família, begaben uns auf Antoni Gaudís Spuren und befanden uns in einem rauschähnlichen Zustand (der nicht nur durch den Alkohol ausgelöst wurde).
Barcelona übt einen unwiderstehlichen Reiz aus, lässt die Zeit vergessen und gibt das Gefühl, in einer Märchenwelt zu leben...




Doch leider konnte auch der Kurztrip nach Barcelona Fernweh und Reisefieber nicht stillen....ich bin gespannt, wohin die nächste Reise führt!

Freitag, 16. November 2012

Schlechtes Essen....

...kann in (fast) allen Fällen durch gute Gesellschaft  wieder wettgemacht werden (so wie in diesem Fall).

Im "Cafe del Sol" in Herne (eine Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, die nicht weiter kommentiert werden soll - das Wissen um ihre Existenz ist Wissen genug) haben wir uns für "Penne Gamberetti" entschieden (ich meiner Begleitung zu liebe, wollte er schließlich seine Angst, nach Knoblauch zu riechen, nicht alleine aussitzen).

Serviert wurden ein gefühltes halbes Kilo Nudeln - zwar recht gut in der Konsistenz - aber viel zu wenig und viel zu fade gewürzt. Da haben selbst die paar Scheibchen Chilischote keine Geschmacksexplosionen hervorrufen können. Allerdings hatten es die drei Gamberetti in sich: so wie es sich gehört, ordentlich in Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert; hätten aber ruhig zwei, drei mehr sein können...



Fazit: schönes Ambiente, tolle Gesellschaft und ein...Essen - mein Dank geht an RP :)

Speisen auf Schienen...


Da ich doch recht viel Zeit in Zügen verbringe, mir ungern "was auf die Hand" an Bahnhöfen hole, habe ich beschlossen, mich der ICE Bordrestaurants anzunehmen. Von den hohen Preisen sollte man sich erstmal nicht abschrecken lassen....
Zu meiner Freude und Überraschung habe ich schnell festgestellt, dass die Snacks sehr gut sind! Hier das Beispiel eines grünen Salates, frisch in der Bordküche zurechtgeschnibbelt (von meinem Tisch hatte ich einen guten Blick in die Küche und auf die Zubereitung meines Essens). Abgesehen von etwas zuviel Dressing (aber da ich ein Saucen-Fan bin, hat es mich weniger gestört) und dem Brot/Brötchen (was ich sowieso nicht esse, schließlich kann man nie wissen, bei wem es vorher auf dem Teller lag) lohnt es sich durchaus, knapp 7 € dafür zu bezahlen.
Allerdings ist noch deutlich Verbesserungspotential vorhanden: die Speisenkarte ist leider sehr fleischlastig, so dass die Auswahl auf Mozzarella-Tomaten-Sandwich, Ofenkartoffel mit Sour-creme und grünem Salat beschränkt bleibt. Kulinarische Langeweile ist vorprogrammiert...


P.S. Mein Verdacht hat sich bestätigt: mein nicht angerührter Brotteller wurde in der Tat recycelt - von einem Gast, der Chili con Carne bestellt hatte...

Sonntag, 11. November 2012

11.800 €...

...kann man in der Weinwirtschaft "Pius" in Eppendorf durchaus für einen edlen Tropfen ausgeben. Muss man aber nicht. Man bekommt auch schon für 3,40 hervorragende Weine, sei's in Rot oder Weiß.
Und wer's lieber deftiger mag, dem wird auch ein kühles Blondes gebracht.

Ein idealer Ort, um mit Freunden einen Samstagabend bis tief in die Nacht zu verbringen:

http://www.pius-weine.de/

Samstag, 10. November 2012

Zwischendurch...

... Lust auf einen Kaffee?

Dann ist man im Winterhuder Loft bestens aufgehoben. Ohne viel Worte: hingehen - am besten mit einem guten Buch unterm Arm - und für einen Moment den Alltagsstress vergessen

http://www.das-loft.com/

Faszination...

...Miesmuschel!
Ein kurzer Blick in die Tüte, nachdem ich die Muscheln in meinem Fischladen des Vertrauens abgeholt hatte, verriet mir, dass ziemlich viele Muscheln bereits geöffnet waren. Eigentlich ein schlechtes Zeichen, denn geöffnete Muscheln sind keineswegs für den Verzehr geeignet.
Doch zu früh geärgert... die Frische einer geöffneten Miesmuschel kann dennoch vorhanden sein. Dazu klopfe man mit der Spitze der Muschel auf eine harte Unterlage (z. B. ein Holzbrettchen oder die Küchenarbeitsplatte), schließt sie sich, kann sie frischer nicht sein!

Gedünstet wurden sie in einem Sud aus Fenchel, Zwiebel, Lorbeer & Weißwein, mit etwas Sahne und Zitronenabrieb verfeinert - gaben sie ein wunderbares Gericht ab (fehlte nur noch ein stilechter Topf)! Dazu habe ich selbstgemachte Kräuterbutter und ein knuspriges Baguette gereicht und mich für einen Rioja entschieden, der wunderbar mit den Muscheln harmoniert hat.

Doch so gut sie auch geschmeckt haben, es wird (leider) kein zweites Mal mehr geben. Die Vorstellung, bei lebendigem Leib gedünstet zu werden, ist zu grauenhaft - ach Mensch, warum hat der liebe Gott aus Miesmuscheln keine Pflanzen gemacht?!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Ein Film....

...der das Herz berührt - ergreifend aber nicht sentimental, witzig aber nicht lächerlich, bewegend aber nicht erdrückend, großartig aber nicht aufgebläht. Mit einem Wort: "sehenswert"



http://www.youtube.com/user/lifeinaday

Leidenschaft....


Dienstag, 23. Oktober 2012

Was ist bloß los...

...in der Welt der Bücher und der Wissenschaft?

Ja, ein merkwürdiger Vergleich: aber Schavan kämpft um ihre Doktorarbeit, Guttenberg hat seinen Titel verloren, während andere Autoren munter für ihre Romane Ideen bei Kollegen klauen - und dann auch noch so offensichtlich!

So hat Hoffmann und Campe jüngst ein Buch herausgebracht von Luke Williams mit dem Titel "Das Echo der Zeit". Williams hat es sich - so scheint es - sehr einfach gemacht und für sein Buch Patrick Süßkinds Roman "Das Parfum" als Vorlage genommen: flink die Protagonisten ausgetauscht: aus Jean-Baptiste Grenouille wird Evie Steppmann; Frankreich wird zu Afrika und aus dem Geruchssinn wird der Gehörsinn.
Was hat sich der Verlag dabei bloß gedacht, vom Autor ganz zu schweigen...

Kommen wir zu einem anderen Werk, hier handelt es sich um die Möchtegern-Porno-Trilogie: Shades of Grey von E.L. James. Das Buch habe ich nicht gelesen, aber höre es zur Zeit als Hörbuch (Hörbücher sind einfach nur klasse, vor allem, wenn man, so wie ich, viel Bahn fährt und einfach mal am Stück 4 Stunden zuhören kann).
Mit Erschrecken stelle ich fest, dass es viel zu viel Ähnlichkeit mit Twilight hat. Ja genau, mit einer Vampirstory! Aus der schönen, schüchternen, tollpatschigen und völlig unsportlichen Isabella Swan (die bitte nur Bella genannt werden möchte), wird die schöne, schüchterne, tollpatschige und völlig unsportliche Anastasia Steel (kurz: Ana), die beiden Rivalen Edward Cullen und Jakob werden flugs zu Christian Grey und José. Während der fürsorgliche und schnell wütend werdende Vampir einen flotten Volvo fährt, fährt der fürsorgliche und schnell wütend werdende Grey einen Audi. Nun ja, die Warnung sich von Löwe / Flamme fernzuhalten, schlagen sowohl Lämmchen als auch Motte in den Wind, womöglich bleibt den reinen und unerfahrenen, schnell errötenden Jungfrauene keine andere Wahl, können doch Löwe und Flamme ihre Finger nicht von ihnen lassen...

Unterm Strich: Twilight kann man noch lesen, aber spätestens bei Shades of Grey kann man sich des öfteren ein Gähnen nicht verkneifen.

Übrigens gibt es bei Spiegel eine sehr gute Rezension zur "Sadomaso-Softporno"-Trilogie:
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/shades-of-grey-was-sie-ueber-den-bestseller-wissen-muessen-a-842489.html