Montag, 1. April 2013
Zuletzt auf dem Teller...
Am Karfreitag....
...wurde die Grillsaison eingeleitet. Eingeladen bei Freunden, gab's für jeden Geschmack etwas dabei (wie ärgerlich, dass ich meine Kamera vergessen hatte und Fotos mit meinem Handy...dann kann ich es auch gleich lassen): gegrillten Fisch für die Religiösen, saftige Steaks für die Fleischfans, gegrilltes Gemüse für die Veganer, abgerundet von Salaten, Dips, Fladenbrot, Baguette und reichlich Flüssigem...
Was mich besonders begeistert hat, war die nicht aufgekommene Diskussion hinsichtlich meiner veganen Ernährung. Keine Fragen "warum" und "ob es denn nicht schwer wäre" und "wie es denn mit Mangelernährung aussehe" und vor allem "wie ich denn auf Käse verzichten könne"....nix! Es wurde akzeptiert und dabei auch belassen! Herrlich!
Es ist für mich sehr unangenehm am Tisch während einer Mahlzeit über Essen zu sprechen (es sei denn es handelt sich um Komplimente für die Köchin oder den Koch). Ich mag es einfach nicht, Leuten, die sich grade ein Stück Fleisch abschneiden oder in eine Käsescheibe beißen, zu erklären, warum ich das grade nicht tue. Schließlich handelt es sich immer noch um Nahrung und ich gehöre auf keinen Fall zu den militanten Ernährungsmissionaren, die radikale Bekehrungsversuche an den Tag legen...
Was mich besonders begeistert hat, war die nicht aufgekommene Diskussion hinsichtlich meiner veganen Ernährung. Keine Fragen "warum" und "ob es denn nicht schwer wäre" und "wie es denn mit Mangelernährung aussehe" und vor allem "wie ich denn auf Käse verzichten könne"....nix! Es wurde akzeptiert und dabei auch belassen! Herrlich!
Es ist für mich sehr unangenehm am Tisch während einer Mahlzeit über Essen zu sprechen (es sei denn es handelt sich um Komplimente für die Köchin oder den Koch). Ich mag es einfach nicht, Leuten, die sich grade ein Stück Fleisch abschneiden oder in eine Käsescheibe beißen, zu erklären, warum ich das grade nicht tue. Schließlich handelt es sich immer noch um Nahrung und ich gehöre auf keinen Fall zu den militanten Ernährungsmissionaren, die radikale Bekehrungsversuche an den Tag legen...
Samstag, 30. März 2013
Nicht alles was glänzt ist gold...
.... das gilt auch für Lebensmittel: Soja ist nicht gleich Soja, und auch Palmöl ist nicht unbedingt eine Alternative (doch dazu mehr in einem anderen Beitrag). Sich vegan zu ernähren, bedeutet nicht nur, ein Zeichen gegen den grausamen Umgang mit anderen Lebewesen zu setzen, sondern auch seinen Beitrag für einen bewussten Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen zu leisten:
http://www.regenwald.org/themen/palmoel
http://www.regenwald.org/themen/palmoel
Mittwoch, 27. März 2013
Neverending Story....
...wenn es um die Ernährungsansichten meiner Mutter geht. Wie erklärt man jemandem, der 3x täglich (nicht unbedingt für sich, aber für den Rest der Familie) Fleisch auf den Tisch stellt, dass man sich für eine vegane Ernährung entschieden hat?
Dass sich plötzlich schreckliche Sorgen gemacht werden ist noch harmlos, wenn man aber als verrückt und dumm dargestellt wird, bekommt die Diskussion gleich eine ganz andere Dimension. Im Prinzip sind diese Unterhaltungen bar jeder Argumente. Wenn man schon die konventionelle Tierhaltung nicht unterstützen will, dann bitte auch keine Klamotten beim H&M kaufen, kein Auto fahren (am besten gleich zu Fuß) und Abtreibungen sowieso verneinen- hallo? Habe ich mich als der neue Messias geoutet? Will ich die Welt verändern? Nein, das bin ich nicht und will ich nicht. Es geht in diesem Augenblick um meine eigene, kleine, persönliche Welt und die fange ich an zu verändern, indem ich meine Essgewohnheiten verändere.
Mutti, hilft dir vielleicht ein Beispiel meines heutigen Abendessens? ;)
Dass sich plötzlich schreckliche Sorgen gemacht werden ist noch harmlos, wenn man aber als verrückt und dumm dargestellt wird, bekommt die Diskussion gleich eine ganz andere Dimension. Im Prinzip sind diese Unterhaltungen bar jeder Argumente. Wenn man schon die konventionelle Tierhaltung nicht unterstützen will, dann bitte auch keine Klamotten beim H&M kaufen, kein Auto fahren (am besten gleich zu Fuß) und Abtreibungen sowieso verneinen- hallo? Habe ich mich als der neue Messias geoutet? Will ich die Welt verändern? Nein, das bin ich nicht und will ich nicht. Es geht in diesem Augenblick um meine eigene, kleine, persönliche Welt und die fange ich an zu verändern, indem ich meine Essgewohnheiten verändere.
Mutti, hilft dir vielleicht ein Beispiel meines heutigen Abendessens? ;)
Sandwich
à la Attila Hildmann: Baguette aufschneiden, mit selbstgemachter
Petersilienpesto ordentlich bestreichen, Rauke verteilen, anschließend
mit knusprig gebratenenem Räuchertofu, karamellisierten Paprikastreifen
und hauchdünnen Karrottenstreifen belegen, zuklappen und genießen!
Montag, 25. März 2013
Wochenend-Highlight in Aschaffenburg...
Ein schönes Wochenende mit tollen Freunden in Aschaffenburg liegt hinter mir. Ein Grund, warum sie toll sind, ist ihre Gastfreundschaft und die Bereitschaft sich auf andere Ernährungsweisen einzustellen. Das Ergebnis nun hier (und musste auch gleich heute nachgekocht werden):
ein Frühstück perfekt für Veganer und Omnis
mein persönliches Highlight: Papya mit frisch gepresstem Limettensaft
scharfe Linsensuppe à la IF: völlig simpel in der Zubereitung, schafft
diese Vorspeise eine wahre Geschmacksexplosion durch Chili, Linsen,
Kokosmilch und Koriander...
...und im Vergleich: mein Mittagessen heute
Montag, 18. März 2013
Es wird vegan...
...und durchaus anspruchsvoll für mich Hobbyköchin. Aber Kochen bedeutet nicht nur Spaß, sondern auch Entspannung und völliges Abschalten, wohl ähnlich wie beim Meditieren.
Die Freude beginnt allerdings schon beim Einkaufen: über den Markt zu schlendern, am Obst und Gemüse zu schnuppern, in der Hand zu halten und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Es ist mir sehr wichtig, hochwertige und gesunde Lebensmittel zu kaufen. Dafür nehme ich mir Zeit und lese jede einzelne Zutatenliste bei abgepackten Produkten durch. Ein Beispiel: Sojaprodukte von "alpro" würde ich nicht empfehlen, da die Zutaten eher nach einem Chemiecocktail klingen, als nach einem gesunden Produkt....
Frühstück: Müsli mit frischem Obst, Soja-Joghurt, Mangofruchtsoße und
Walnüsse / selbstgebackene Bagels mit Erdnussbutter und Honig &
Kräuterquark mit Paprika-/Karottenstreifen, dazu Grüner Tee
Abendessen: Artischocke mit selbstgemachter Sauce Hollandaise / Baguette
mit Paprikadip / Okraschoten in Olivenöl frittiert und mit grobem
Meersalz bestreut
Gebackene Zwiebel mit Perlgraupenrisotto gefüllt, dazu Salzkartoffeln auf Raukesalat
selbstgebackene Sesambagel / Pipirrana / selbstgemachtes Hummus
(das beste Hummus, das ich je gegessen habe!)
(das beste Hummus, das ich je gegessen habe!)
Mittwoch, 9. Januar 2013
kurz notiert...
...die besten Falafel, die ich je gegessen habe, gibt's bei Beiti, einem feinen, kleinen Restaurant, in dem libanesische Gerichte serviert werden.
Das Angebot ist zwar sehr überschaubar, dafür sind die Mezze grandios und vor allem reichhaltig - an die zwanzig kleine Gerichte wurden als Appetizer serviert.
http://www.beiti-hamburg.de/
Das Angebot ist zwar sehr überschaubar, dafür sind die Mezze grandios und vor allem reichhaltig - an die zwanzig kleine Gerichte wurden als Appetizer serviert.
http://www.beiti-hamburg.de/
Dienstag, 4. Dezember 2012
Fernweh...
Eine spontane Reiseentscheidung führte uns - mich und meinen Bruder - nach Barcelona.
Zwei Tage lang streiften wir durch die verwinkelten Gassen des Barri Gòtic, besuchten die Kathedrale und die Sagrada Família, begaben uns auf Antoni Gaudís Spuren und befanden uns in einem rauschähnlichen Zustand (der nicht nur durch den Alkohol ausgelöst wurde).
Barcelona übt einen unwiderstehlichen Reiz aus, lässt die Zeit vergessen und gibt das Gefühl, in einer Märchenwelt zu leben...
Doch leider konnte auch der Kurztrip nach Barcelona Fernweh und Reisefieber nicht stillen....ich bin gespannt, wohin die nächste Reise führt!
Zwei Tage lang streiften wir durch die verwinkelten Gassen des Barri Gòtic, besuchten die Kathedrale und die Sagrada Família, begaben uns auf Antoni Gaudís Spuren und befanden uns in einem rauschähnlichen Zustand (der nicht nur durch den Alkohol ausgelöst wurde).
Barcelona übt einen unwiderstehlichen Reiz aus, lässt die Zeit vergessen und gibt das Gefühl, in einer Märchenwelt zu leben...
Doch leider konnte auch der Kurztrip nach Barcelona Fernweh und Reisefieber nicht stillen....ich bin gespannt, wohin die nächste Reise führt!
Freitag, 16. November 2012
Schlechtes Essen....
...kann in (fast) allen Fällen durch gute Gesellschaft wieder wettgemacht werden (so wie in diesem Fall).
Im "Cafe del Sol" in Herne (eine Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, die nicht weiter kommentiert werden soll - das Wissen um ihre Existenz ist Wissen genug) haben wir uns für "Penne Gamberetti" entschieden (ich meiner Begleitung zu liebe, wollte er schließlich seine Angst, nach Knoblauch zu riechen, nicht alleine aussitzen).
Serviert wurden ein gefühltes halbes Kilo Nudeln - zwar recht gut in der Konsistenz - aber viel zu wenig und viel zu fade gewürzt. Da haben selbst die paar Scheibchen Chilischote keine Geschmacksexplosionen hervorrufen können. Allerdings hatten es die drei Gamberetti in sich: so wie es sich gehört, ordentlich in Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert; hätten aber ruhig zwei, drei mehr sein können...
Fazit: schönes Ambiente, tolle Gesellschaft und ein...Essen - mein Dank geht an RP :)
Im "Cafe del Sol" in Herne (eine Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, die nicht weiter kommentiert werden soll - das Wissen um ihre Existenz ist Wissen genug) haben wir uns für "Penne Gamberetti" entschieden (ich meiner Begleitung zu liebe, wollte er schließlich seine Angst, nach Knoblauch zu riechen, nicht alleine aussitzen).
Serviert wurden ein gefühltes halbes Kilo Nudeln - zwar recht gut in der Konsistenz - aber viel zu wenig und viel zu fade gewürzt. Da haben selbst die paar Scheibchen Chilischote keine Geschmacksexplosionen hervorrufen können. Allerdings hatten es die drei Gamberetti in sich: so wie es sich gehört, ordentlich in Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert; hätten aber ruhig zwei, drei mehr sein können...
Fazit: schönes Ambiente, tolle Gesellschaft und ein...Essen - mein Dank geht an RP :)
Speisen auf Schienen...
Da ich doch recht viel Zeit in Zügen verbringe, mir ungern "was auf die Hand" an Bahnhöfen hole, habe ich beschlossen, mich der ICE Bordrestaurants anzunehmen. Von den hohen Preisen sollte man sich erstmal nicht abschrecken lassen....
Zu meiner Freude und Überraschung habe ich schnell festgestellt, dass die Snacks sehr gut sind! Hier das Beispiel eines grünen Salates, frisch in der Bordküche zurechtgeschnibbelt (von meinem Tisch hatte ich einen guten Blick in die Küche und auf die Zubereitung meines Essens). Abgesehen von etwas zuviel Dressing (aber da ich ein Saucen-Fan bin, hat es mich weniger gestört) und dem Brot/Brötchen (was ich sowieso nicht esse, schließlich kann man nie wissen, bei wem es vorher auf dem Teller lag) lohnt es sich durchaus, knapp 7 € dafür zu bezahlen.
Allerdings ist noch deutlich Verbesserungspotential vorhanden: die Speisenkarte ist leider sehr fleischlastig, so dass die Auswahl auf Mozzarella-Tomaten-Sandwich, Ofenkartoffel mit Sour-creme und grünem Salat beschränkt bleibt. Kulinarische Langeweile ist vorprogrammiert...
P.S. Mein Verdacht hat sich bestätigt: mein nicht angerührter Brotteller wurde in der Tat recycelt - von einem Gast, der Chili con Carne bestellt hatte...
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